Angewandte Epistemologie in antiker Philosophie und Wissenschaft

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Angewandte Epistemologie in antiker Philosophie und Wissenschaft

Internationale Tagung an der Universität Trier, 3.‐5.Juli 2014

Appel à contributions
Date limite : 31 octobre 2013

 

Die Universität Trier veranstaltet am 3.-5. Juli 2014 eine internationale Tagung zum Thema "Angewandte Epistemologie in antiker Philosophie und Wissenschaft" .

Die Tagung wendet sich an Nachwuchswissenschaftlicher (Doktoranden und Postdoktoranden), die mit Bezug auf antike Philosophie und Wissenschaft an Themen angewandter Epistemologie arbeiten.

Für jede Präsentation ist eine Stunde eingeplant (40 Minuten Vortrag plus Diskussion).

Bitte senden Sie Titel und Abstract (bis zu 300 Wörtern) Ihres Vortrags bis zum 31.10.2013 an folgende Adresse: Cette adresse email est protégée contre les robots des spammeurs, vous devez activer Javascript pour la voir. .

 


►Tagungsthema
Wendet man auf Epistemologie die wohlbekannte Unterscheidung zwischen Allgemeiner und Angewandter Ethik an, so könnte man sagen, dass es die Aufgabe Angewandter Epistemologie ist,zu klären, was es bedeutet, Tatsachen dieser oder jener Art zu wissen/erklären/verstehen (z.B. Krankheiten zu diagnostizieren, Gestirnsbewegungen zu erklären, einen mathematischen Beweis zu führen und so die Wahrheit einer mathematischen Proposition zu erfassen), während es Allgemeiner Epistemologie darum zu tun ist,zu erklären, was es überhaupt heißt, etwaszu wissen/erklären/verstehen – egal, worum es sich handelt. Eine solche Unterscheidung mag zwar in die Irre führen, hat aber den Vorteil, den Blick darauf zu lenken, dass Wissen‐von‐etwas ein bereichsspezifisches Wissen ist und, wie bereits Aristoteles beobachtet, die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für Wissen nach den Gegenständen des Wissens divergieren mögen: „denn wer gebildetist,sucht in jedem Bereich das Genaue nur in dem Maße, wie es die Natur der Sache zulässt“ (Nikomachische Ethik 1094b23‐25).
Das Ziel der Tagung ist ein Doppeltes: Erstenssoll die antike Diskussion über die Bereichsspezifität von Wissen erkundet werden; zweitens sollen bereichsspezifische Erklärungen von Wissen rekonstruiert werden, die in antiken philosophischen und einzelwissenschaftlichen Texten eine wichtige Rolle spielen. Die Referenten sind frei, sich dem Thema mit Beschränkung auf eine einzige Disziplin (wie Medizin, Astronomie oder Mathematik) oder aus einer komparatistischen Perspektive zu nähern. Vorgaben zur Wahl von Disziplinen gibt es keine; der Akzent liegt darauf, dass die antike Tradition von Angewandter Epistemologie so vollständig wie möglich abgedeckt wird, von den Anfängen antiker Philosophie und Wissenschaft bis hin zum Ende der Antike. Vorträge, diemoderne Ansätze zu bereichsspezifischen Erklärungen vonWissen behandeln, sind gleichermaßen willkommen, sofern eine klare Verbindung zur antiken Tradition kenntlich ist.

► An wen wendetsich das Callfor Papers?
An Nachwuchswissenschaftlicher (Doktoranden und Postdoktoranden), die mit Bezug auf antike Philosophie und Wissenschaft an Themen angewandter Epistemologie arbeiten.

► Termine
Deadline für die Einreichung von Abstracts: 31.10.2013
Bekanntgabe der Einladungen: 30.11.2013
Tagung: 03.‐05.07.2014

► Reise‐ undUnterkunftskosten
Dank der Unterstützung der Schwarz‐Liebermann von Wahlendorf'sche‐Stiftung können die Reise‐ und Unterkunftskosten der Referent_inn_en übernommen werden.

► Tagungsort
Trier

►Tagungssprachen
Englisch und Deutsch

► Zeitfensterfür die Präsentationen
Für jede Präsentation ist eine Stunde eingeplant (40 Minuten Vortrag plus Diskussion).

► Publikation
Der Tagungsband soll in der Reihe AKAN – Antike Naturwissenschaft und ihre Rezeption – Einzelschriften erscheinen

► Einreichung von Vorschlägen
Bitte senden Sie Titel und Abstract (bis zu 300 Wörtern) Ihres Vortrags an folgende Adresse: epistemologie‐tagung@uni‐trier.de. Fügen Sie bitte Angaben zu Ihrer Person hinzu (Name,Universitätszugehörigkeit, E‐Mail, Lebenslauf).

Tagungsorganisation:
Prof. Dr. Benedikt Strobe
Fachbereich I – Philosophie
E‐mail:strobel@uni‐trier.de

Prof.Dr.GeorgWöhrle
Fachbereich II – Klassische Philologie
E‐mail: woehrle@uni‐trier.de

 

Source : Mommsen Gesellschaft

 

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