M. Rücker, "Pharmakeía und crimen magiae": Frauen und Magie in der griechisch-römischen Antike

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Michaela Rücker, "Pharmakeía und crimen magiae": Frauen und Magie in der griechisch-römischen Antike, Wiesbaden, 2015.

Éditeur : Harrassowitz
Collection : Philippika
VIII, 256 pages
ISBN : 978-3-447-10283-4
59,70 €

Magie war im Leben der antiken Menschen ein fester Bestandteil des kollektiven und religiösen Miteinanders. Der Umgang mit Magie war gesellschaftlichen, sozialen und politischen Änderungen unterworfen, die sich vor allem auf der rechtlichen Ebene bemerkbar machten.
Michaela Rücker definiert in ihrer Studie die antiken Begrifflichkeiten von Magie und untersucht das Verhältnis von Magie zu verwandten Bereichen wie Religion und Medizin. Um den engen Zusammenhang von Magie, Religion und Medizin herauszustellen, wählt sie eine Dreiteilung in magische Akteure, magische Handlung und magische Mittel. Die juristischen Grundlagen für den Umgang mit magischen Handlungen und Akteuren werden anhand ausgewählter Beispiele in ihrem Einfluss auf die Magieprozesse analysiert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Anklagen gegen Frauen. Deren enge Verbindung mit der Magie wurde seit den homerischen Epen in den literarischen Quellen postuliert, was darauf hinweist, wie sehr sich Realität und Fiktion hier überschneiden. Schwerpunkte der Untersuchung sind das Athen der klassischen Zeit und Rom bis zum Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. Die Untersuchung liefert Erklärungsansätze für das unterschiedliche Rechtsverständnis beider Gesellschaften im Umgang mit Magie, insbesondere hinsichtlich dessen Anwendung vor Gericht.

 

Source : Harrassowitz Verlag

 

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