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J. Cornelis de Vos et H. Löhr (éd.), “You Shall Not Kill”. The Prohibition of Killing

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J. Cornelis de Vos et Hermut Löhr (éd.), “You Shall Not Kill”. The Prohibition of Killing in Ancient Religions and Cultures, Göttingen, 2018.

Éditeur : Vandenhoeck & Ruprecht
Collection : Journal of Ancien Judaism - Supplements
310 pages
ISBN : 978-3-525-55268-1
90 €

 

Im Kontext von Krieg oder als Strafe für schwerwiegende Verbrechen erschien die Tötung eines Menschen für die Verfasser der biblischen Texte wohl kaum problematisch. Gott selbst wird als jemand beschrieben, der das Töten von Personen anordnet und Menschen töten für ihn. Manchmal ist es sogar Gott selbst, der tötet.
Andere biblische Aussagen und Traditionen sperren sich gegenüber dieser Sicht: Wurde der Mensch nicht nach dem Bild Gottes geschaffen (Gen 1,26-27; 9,6)? Die Gottähnlichkeit des Menschen impliziert das Verbot, einen Menschen zu töten. In diesem Kontext steht bekanntlich auch das 5. Gebot des Dekalog: „Du sollst nicht töten!“
Die zentrale Frage des vorliegenden Bandes ist, ob und wie biblische und nicht-biblische Tötungsverbote als Norm in der Antike funktionieren. Beiträge aus den Bereichen des altorientalischen und antiken Rechts, der Bibelwissenschaft, der alten Geschichte, des antiken Judentums und der frühen Kirchengeschichte geben Einblicke in diese bis heute aktuelle Thematik. Fachkundige Experten behandeln das Tötungsverbot, indem sie die zentralen Frage- und Problemstellungen, die sich in altorientalischer, patristischer und mittelalterlicher Zeit unterschiedlich darstellen, kritisch beleuchten und diskutieren.

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Fr. Brizay (éd.), Identité religieuse et minorités. De l’Antiquité au XVIIIe siècle

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François Brizay (éd.), Identité religieuse et minorités. De l'Antiquité au XVIIIe siècle, Rennes, 2018.

Éditeur : Presses Universitaires de Rennes
Collection : Histoire
304 pages
ISBN : 978-2-7535-6629-3
22 €

 

Le présent ouvrage envisage la place que tient la religion dans l'identité des minorités, à partir de trois axes : la spécificité de l'identité religieuse des minorités, puisque celles-ci se définissent selon d'autres critères (linguistiques, sociaux, politiques, etc.) que la religion ; la manière dont les minorités religieuses ont été observées et jugées par des personnes qui leur étaient extérieures (juristes, théologiens, voyageurs ou diplomates), et les stratégies adoptées pour vivre sa différence.

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S. Schottenius Cullhed et M. Malm (éd.), The Library of The Other Antiquity / Reading Late Antiquity

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Sigrid Schottenius Cullhed et Mats Malm (éd.), The Library of The Other Antiquity / Reading Late Antiquity, Heidelberg, 2018.

Éditeur : Universitätsverlag Winter
Collection : Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften
267 pages
ISBN : 978-3-8253-6787-9
48 €

The field of Late Antique studies has involved self-reflexion and criticism since its emergence in the late nineteenth century, but in recent years there has been a widespread desire to retrace our steps more systematically and to inquire into the millennial history of previous interpretations, historicization and uses of the end of the Greco-Roman world. This volume contributes to that enterprise. It emphasizes an aspect of Late Antiquity reception that ensues from its subordination to the Classical tradition, namely its tendency to slip in and out of western consciousness.

Narratives and artifacts associated with this period have gained attention, often in times of crisis and change, and exercised influence only to disappear again. When later readers have turned to the same period and identified with what they perceive, they have tended to ascribe the feeling of relatedness to similar values and circumstances rather than to the formation of an unbroken tradition of appropriation.

 

Source : Universitätsverlag Winter

 

A. Comparini (éd.), Ovid’s Metamorphoses in Twentieth-Century Italian Literature

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Alberto Comparini (éd.), Ovid's Metamorphoses in Twentieth-Century Italian Literature, Heidelberg, 2018.

Éditeur : Universitätsverlag Winter
Collection : Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften
362 pages
ISBN : 978-3-8253-6788-6
64 €

This book aims to show the metamorphic nature of Ovid's reception in twentieth-century Italian literature. It is a study of the aesthetic effects of Ovid's poetics within both the novel and poetry tradition in Italy. By using a historical and philological methodology, the authors of each essay have shown the hermeneutic power of Ovid, read as a constant intertextual presence. From Giovanni Pascoli to Eugenio Montale, from Italo Calvino to Antonio Tabucchi, in this book Ovid's reception is finally shown to be as important as Virgil's and offers new important tools in order to understand the role of Latin literature in the twentieth century.

 

Source : Universitätsverlag Winter

 

J. Robinson Telg genannt Kortmann, Hannibal ad portas Silius Italicus, ‚Punica‘ 12,507–752

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Jan Robinson Telg genannt Kortmann, Hannibal ad portas Silius Italicus, ‚Punica‘ 12,507–752. Einleitung, Übersetzung und Kommentar, Heidelberg, 2018.

Éditeur : Universitätsverlag Winter
Collection : Wissenschaftliche Kommentare zu griechischen und lateinischen Schriftstellern
405 pages
ISBN : 978-3-8253-6868-5
78 €

In seinem historischen Epos ‚Punica‘ präsentiert Silius Italicus mit dem Zweiten Punischen Krieg ein entscheidendes Stadium römischer Vergangenheit: Bevor die Römer den harten Kampf gegen die Karthager letztlich siegreich beenden konnten und so ihren Weg zur Weltmacht ebneten, erlebten sie eine größtmögliche Gefährdung der eigenen Existenz.
Ein fest im kollektiven Gedächtnis verankertes Ereignis, das repräsentativ für diese Krise steht, ist die drohende Annäherung des karthagischen Heerführers an Roms Stadtmauern: ‚Hannibal ad portas‘.
Der vorliegende Kommentar analysiert erstmals im Detail, wie außergewöhnlich Silius diese wegweisende Episode römischer Geschichte in den Versen 507–752 seines zwölften Buchs in Szene setzt. Vor der historiographischen Tradition, in kreativer Auseinandersetzung mit dem epischen Kontinuum und in stetem Dialog mit dem eigenen Text konnte er die Geschehnisse vor der Stadt publikumswirksam erweitern und nach den narrativen Gestaltungsmustern des Epos neu prägen.

 

Source : Universitätsverlag Winter

 

W. Lingeberg (éd.), Sabini Epistulae. Mit Übersetzung und kritischem Kommentar

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Wilfried Lingeberg (éd.), Sabini Epistulae. Mit Übersetzung und kritischem Kommentar, Heidelberg, 2018.

Éditeur : Universitätsverlag Winter
Collection : Antike Texte
107 pages
ISBN : 978-3-8253-6854-8
25 €

Eineinhalb Jahrhunderte lang galten die drei Sabinusbriefe – Odysseus schreibt an Penelope, Demophoon an Phyllis, Paris an Oinone – als Fingerübung eines Humanisten. Erst in jüngster Zeit stellte sich heraus, daß das kleine Werk wohl doch eine mittelalterliche Überlieferungsgeschichte hat, schon in der Antike rezipiert worden ist und der Literatur der ersten Jahrzehnte n. Chr. angehört. Die kritische Neuausgabe legt erstmals beide erhaltenen Textzeugen zugrunde und geht darüber hinaus der Editionsgeschichte seit Beginn des Buchdrucks im Detail nach. Beigegeben sind eine Prosaübersetzung, ein Konjekturenrepertorium sowie ein ausführlicher kritischer Kommentar.
Gleichzeit laden der geringe Textumfang und die übersichtliche Uberlieferungs- und Forschungslage dazu ein, eine Fallstudie zu den Grundsätzen von Textkritik und Editionstechnik auszuarbeiten, die vielleicht der universitären Ausbildung dienlich gemacht werden kann: An lediglich zwei Textzeugen, einer Handschrift und einem Druck, beide von charakteristisch unterschiedlichen Schreiberpersönlichkeiten angefertigt, läßt sich im kleinen und modellhaft studieren, wie zunächst ein Archetypus rekonstruiert und dann davon ausgehend der zugrundeliegende Dichtertext ermittelt wird.

 

Source : Universitätsverlag Winter

 

R. Glaesser, Lucan lesen - ein Gang durch das Bellum Civile

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Roland Glaesser, Lucan lesen - ein Gang durch das Bellum Civile, Heidelberg, 2018.

Éditeur : Universitätsverlag Winter
Collection : Sprachwissenschaftliche Studienbücher
202 pages
ISBN : 978-3-8253-6879-1
19 €

Lucans ‚Bellum Civile‘ – ein Werk außerhalb der epischen Tradition? Manifest politischen Widerstands? Inszenierung des Bürgerkriegsgeschehens als Schauspiel des Grauens und Untergangs einer Welt? Oder ein stoisches Lehrgedicht, das Möglichkeiten menschlicher Bewährung angesichts einer Katastrophe aufzeigt?

In diesem Buch soll das Epos, das von dem Kampf zwischen Caesar und Pompeius um die Macht in Rom handelt, einem breiteren Publikum nähergebracht werden. Dies geschieht nicht in Form einer streng wissenschaftlichen Einführung, sondern es wird durch eine an der Struktur des Werks orientierte Präsentation der einzelnen Bücher ein gründlicher Einblick geboten. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf den Personen, ihren Reden und den eindrucksvollsten Szenen, an denen die Besonderheit der Kunst des römischen Dichters zu Tage tritt. Die Ergebnisse der Forschung geraten bei dieser Darstellung nicht aus dem Blickfeld. In einem zweiten Teil werden Aspekte des Werks aufgegriffen und vertieft.

 

Source : Universitätsverlag Winter

 


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